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  • Kalkuliertes Projektbudget mit kumulativer Aufwandsschätzung und Pareto-Regel

Kumulative Aufwandskalkulation als Mittel zur Kommunikation

Jede Firma, jeder Entwickler und auch jeder Auftraggeber, der etwas mit Software zu tun hat, wird diese Situation kennen:
Könnten Sie noch das oder das oder das einbauen? Könnten Sie hier noch 1 Pixel nach oben schieben? Könnten Sie die Funktion bitte so machen, dass…
Diese Dialoge entstehen meist zum Ende des Projekts, nicht zu Beginn, wo sie zur korrekten Aufwandskalkulation richtig platziert wären, und sorgen für Unmut bei den Entwicklern. Das Grundproblem ist, dass der Auftraggeber oftmals unzureichend Verständnis von Art und Funktionsweise der Software hat und vermeintliche kleine Änderungen mitunter große Auswirkungen auf die Gesamtarchitektur haben. Grundsätzlich gilt für jedes Projekt das Paretoprinzip:

Pareto-Prinzip:
80% der Funktion können in 20% der Zeit erledigt werden. Die restlichen 20% beanspruchen allerdings noch mal 80% Zeit.

In den ersten 20% der Arbeitszeit entsteht ein funktionierender Prototyp, die Aufgabe ist formal erfüllt, die Software funktionstüchtig. Die restliche Zeit kann man unter „Feinschliff“ zusammenfassen, welcher aber einen erheblichen Aufwand darstellt. Denn das Interesse des Entwicklers ist oftmals die Lösung des Problems, nicht das zentrieren irgendwelcher Buttons oder das Dokumentieren. Somit sinkt die Produktivität für die restlichen Aufgaben. Kommt dann noch die anfangs beschriebene Situation hinzu, dass der Auftraggeber „eigentlich etwas anderes meinte“ und noch mal hart etwas geändert werden muss, ist das ärgerlich.

Die Idee, was die Software/Funktion/Produkt können soll, wird oft auch erst vollständig durchdacht, wenn 80% erledigt sind und der funktionierende Prototyp „zum Anfassen“ da steht.

Wie also diese Herausforderung zur beidseitigen Zufriedenheit zwischen Auftraggeber & Auftragnehmer lösen?

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